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5 Tipps für erfolgreiches Teamwork

Goldene Regeln für das Zusammenarbeiten

5 Tipps für erfolgreiches Teamwork

MagazinBusinessTipps für besseres Teamwork

🕐 LESEZEIT ≈ 9 min.

Teams sind so unterschiedlich sind wie ihre Mitglieder und inzwischen noch viel diverser, dynamischer und digitaler als noch vor wenigen Jahren. Dabei stoßen sie auf neue und altbekannte Hürden, bei denen ihnen immer wieder die gleichen Fähigkeiten helfen. In diesem Artikel klären wir den Begriff „Teamwork“, welche Eigenschaften erfolgreiche Teams auszeichnen und mit welchen Tipps das Zusammenarbeiten gestärkt werden kann.

Was bedeutet Teamwork?

„Teamwork“ ist ein Begriff, der am Arbeitsplatz immer wieder gefragt ist. Oft immer dann, wenn sich Arbeitgebende bessere Ergebnisse davon erhoffen, dass ihre Mitarbeitenden nicht selbstständig, sondern mit anderen zusammen an einer Aufgabe oder einem Projekt arbeiten. Die Forschung bestätigt, dass das Zusammenarbeiten zu besseren Ergebnissen führt, da Menschen eher bereit sind, kalkulierte Risiken einzugehen, wenn sie um die Unterstützung ihres Teams wissen. Außerdem fördert Teamwork auch die persönliche Entwicklung, erhöht die Arbeitszufriedenheit und reduziert Stress am Arbeitsplatz.¹ Allerdings ist eine Gruppe von Menschen, die zusammengewürfelt wurden, noch kein Team. Damit man auf möglichst effektive Weise auf ein gemeinsames Ziel hin zusammenzuarbeiten kann, müssen bestimmte Grundwerte stimmen, die jedes Teammitglied kennen und verstehen sollte.

Goldene Regeln für erfolgreiches Teamwork

Erfolgreiche Teams sprießen nicht einfach wie Pilze aus dem Boden, denn man kann Menschen nicht einfach dazu auffordern, effektiver zusammenzuarbeiten. Will man eine gute Teamzusammenarbeit etablieren, sollte man sich um bestimmte Grundwerte und Grundlagen kümmern, die aus einer Gruppe Menschen ein erfolgreiches Team machen können.

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Vertrauen

Wenn etwas zum erfolgreichen Zusammenarbeiten gehört, dann Vertrauen. Allerdings fehlt in vielen Teams eine gewisse Vertrauensbasis, weil Mitarbeitende selten in Pläne eingeweiht werden, kaum Handlungs- und Entscheidungsspielräume haben und selten eigene Ideen einbringen und umsetzen können. Besteht aber eine gewisse Besteht aber Vertrauen im Team, fördert das nachweislich die Motivation der einzelnen Teammitglieder: Die Mitarbeitenden wissen, warum sie was tun und welchem übergeordneten Ziel sie folgen. Das stiftet Sinn und erhöht die Bindung zum Unternehmen, aber auch zum Team. Denn letztendlich ist man, wenn man sich vertraut, auch in der Lage, sich aufeinander zu verlassen, offen miteinander zu sprechen sowie konstruktives Feedback zu äußern (und auch anzunehmen).

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Gute Kommunikation

Eine der wichtigsten Stellschrauben für besseres Teamwork ist Kommunikation, das heißt die Art und Weise, wie in Teams kommuniziert wird. Mit offener Kommunikation steht und fällt die Mitarbeitermotivation, die Leistungsfähigkeit sowie das Vertrauen und der Respekt im Team. Laut einer Gallup-Studie, die die Motivation am Arbeitsplatz untersuchte, hakt es an der internen Kommunikation.² Gibt es interne Chats, Foren und Wikis oder Corporate Social Networks, können sie dazu beitragen, dass Mitarbeitende besser zu Wort kommen, neue Ideen einbringen und ihr Wissen anderen verfügbar machen. Das steigert die Arbeitszufriedenheit, vermeidet Frustration und Verwirrung und sorgt letztendlich auch dafür, dass die Mitarbeitenden dem Unternehmen länger erhalten bleiben.

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Gemeinsame Ziele

Gemeinsame Ziele sind ein weiterer wichtiger Baustein für erfolgreiche Teamarbeit. Dabei ist entscheidend, dass die Ziele erreichbar und überprüfbar sind. Oft wird das SMART-Prinzip angewendet, nach dem man bei der Formulierung darauf achtet, dass Ziele immer spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind. Wenn alle Teammitglieder die Teamziele kennen und verstehen, fühlen sie sich besser informiert, wissen sie, welchen Zweck ihre Arbeit hat und sind motivierter, auch die übergeordneten Ziele des Unternehmens zu erreichen. Hat man jeden Tag die Möglichkeit, zu tun, was man am besten kann, aber auch zu lernen und zu wachsen, fördert es das Mitarbeiterengagement, von dem letztendlich das ganze Team profitiert.

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Klare Rollen- und Aufgabenverteilung

Arbeiten wir mit anderen Menschen zusammen, nehmen wir oft eine typische Rolle ein, die einerseits auf unseren Fähigkeiten und Fachkenntnissen, andererseits auf unseren Persönlichkeitsmerkmalen beruht. Genau das sollte man sich bei der Team-Zusammenstellung zu Nutzen machen: In unseren typischen Teamrollen können wir Höchstleistungen vollbringen und dazu beitragen, dass das Team als Ganzes effizienter arbeitet. Dazu braucht es allerdings ein Teamlead (übrigens auch ein Teamtypus), das die Zusammenarbeit so koordiniert, dass die Verantwortung aufgeteilt wird und sich Teammitglieder mit ihren individuellen Fähigkeiten, Kenntnissen und Stärken in ihrer Aufgabe entfalten und einander ergänzen können, um das gesamte Projekt voranzubringen.

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Gegenseitige Unterstützung

Auch wenn die Aufgaben den einzelnen Teammitgliedern zugeschrieben sind, sollten sie nicht vergessen, dass sie eine gemeinsame Verantwortung haben. Teamwork bedeutet auch, sich nicht nur für den eigenen Erfolg, sondern für das Gelingen des Projekts einzusetzen. Individuelle Skills gilt es für die eigenen To Dos einzubringen, aber auch, um sich im Team gegenseitig zu unterstützen, Schwächen auszugleichen, Probleme zu lösen oder Missverständnisse aufzuklären. Dazu gehören auch scheinbare Kleinigkeiten wie pünkltlich zu sein, in virtuellen Meetings die Videokamera einzuschalten, an Diskussionen teilzunehmen, Rückfragen zu stellen oder konstruktives Feedback zu geben.

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Gemeinsame Erfolge

„Arbeit allein macht auch nicht glücklich“ ist ein beliebtes Sprichwort, das man sich auch am Arbeitsplatz immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte. Um die Mitarbeitermotivation und den Teamspirit hochzuhalten, sollten auch kleine Erfolge sichtbar gemacht – und gefeiert – werden. Auch wenn eine Aufgabe oder ein Projekt noch nicht abgeschlossen ist, sollten sich Team die Zeit nehmen, ihre Meilensteine zu feiern. Blickt man gemeinsam darauf zurück, was man erreicht hat, kann das der Antrieb für noch anstehende Arbeiten sein. Damit es allen Teammitgliedern Spaß macht, findet man am besten eine entspannte, ungezwungene Atmosphäre. Denkbar ist auch ein Teamevent, das für die perfekte Work-Fun-Balance sorgt.

Teamwork stärken: 5 Tipps

Legt man besonderen Wert auf bestimmte Grundwerte, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bereits gelegt. Dennoch kann einiges tun, um das Teamwork zu stärken:

Stimmt die Kommunikation im Team nicht, kann es zu Missverständnissen und Problemen kommen, die dem Erfolg eines Projektes im Weg stehen. Mit den folgenden drei Tipps kann man die Kommunikation im Team verbessern:

  • Aktiv zuhören: Eine goldene Regel der Kommunikation, mit der man vielen Missverständnisse schon im Vornherein aus dem Weg gehen kann, ist das aktive Zuhören. Andere ausreden lassen, offen und zugewandt miteinander reden, Gehörtes zusammenfassen und durch Signale wie Nicken bekräftigen, hilft klar zu kommunizieren oder Konflikte zu lösen.
  • Feedback geben: Ein angenehmes Arbeitsklima baut auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Wertschätzung. Letzteres kann erreicht werden, indem man konstruktives Feedback fördert und – gerade als Vorgesetze*r oder Teamleiter*in – positive sowie negative Kritik anbringt.
  • Über andere Themen reden: Untersuchungen haben ergeben, dass wir besser mit Menschen zusammen arbeiten, mit denen wir uns gut verstehen. Wir trauen uns eher nach Unterstützung zu fragen, konstruktives Feedback zu geben und sind häufiger gut gelaunt.³ Helfen kann es, mit Kolleg*innen persönliche Gesprächen zu führen, in denen wir gemeinsame Interessen finden und echte Kontakte knüpfen, die so letztlich zu besserer Teamarbeit beitragen können.

Wie Studien zeigen, schätzen es Angestellten, Feedback zu erhalten, unabhängig davon, ob es positiv oder negativ ist. Wer sich anerkennt und wertgeschätzt fühlt, ist zufriedener, vor allem aber motivierter, produktiver zu arbeiten.⁴ Darauf sollte man unter anderem achten, wenn man eine Feedback-Kultur aufbauen will:

  • Feedback-Kultur etablieren: Damit sich Mitarbeitende sicher fühlen, Feedback zu geben oder zu erhalten, sollte allen Teammitgliedern die Bedeutung einer offenen Feedback-Kultur klar sein. Am besten gehen Teamleiter*innen mit gutem Beispiel voran, beginnen mit positiver Rückmeldung, bevor sie ausführliche konstruktive Kritik üben – erst unter vier Augen, später im Team. Ziel ist es, eine Routine zu entwickeln, in der konstruktives Feedback dazu gehört.
  • Keine persönliche Kritik: Feedback-Regeln geben außerdem vor, wie man sich bei Konflikten verhalten sollte. Dazu gehört es, auf persönliche Angriffe, verletzende Formulierungen oder Verallgemeinerungen zu verzichten, stattdessen etwa mit Ich-Botschaften zu kommunizieren.

Aufgeschlossene Kreative, eigenbrötlerische Analysten oder erfolgsorientierte Macher: In jedem Team gibt es ganz unterschiedliche Charaktere, die sich – richtig eingesetzt – ergänzen und für eine effiziente Zusammenarbeit sorgen. Weiß man um die Stärken (und Schwächen) der Mitarbeitenden, kann man sie so zusammenwürfeln, dass die richtige Mischung an Teamtypen kreative Energien freiseitzt, die zum Erfolg des Projekts verhelfen.

In Teams, die dauerhaft zusammenarbeiten, geht es oft unter Erfolge zu feiern, weil schon das nächste Projekt läuft. Allerdings sollte nicht unterschätzt werden, wie viele Vorteile es hat, Erfolge sichtbar zu machen und auch kleinere Fortschritte zu feiern. Drei Tipps:

  • Erfolge sichtbar machen: Statt sich in der Team-Kommunikation nur über Probleme zu verständigen, sollte man sich auch angewöhnen, Erfolge sichtbar zu machen – auch wenn sie noch so klein erscheinen. T
  • Zwischenfreuen: Teilt, wann immer möglich, erfreuliche Entwicklungen, Fortschritte und Zahlen mit dem Team - und nicht erst am Ende eines Projekts. Nehmt Euch die Zeit zum Zwischenfreuen!
  • Teamevents: Während es genügt, kleine Fortschritte in Teamchats zu teilen, sollten größere Errungenschaften auch mal gefeiert werden. Teamevents sind perfekt, um gemeinsam auf das Erreichte zurückzublicken und das Gemeinschaftsgefühl für zukünftige Projekte zu stärken.

Teamwork kann man nicht erzwingen, viel mehr muss man gemeinsam daran arbeiten. Dazu gehört es auch, dass Teamleads mit gutem Beispiel vorangehen und alle Werte, Regeln und Umgangsformen auch selbst befolgen. Alle Kommunikationsrichtlinien, Meetings und Workshops bringen nichts, wenn Führungskräfte die Teamwerte nicht selbst vorleben!

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Quellen:

¹ Atlassian: The Importance of Teamwork, aufgerufen am 20.10.2022.

² Gallup: Engagement Index Deutschland 2018, aufgerufen am 26.10.2022.

³ Methot, et al.: Are Workplace Friendships a Mixed Blessing? Exploring Tradeoffs of Multiplex Relationships and their Associations with Job Performance, Personel Psychology 69 (2), 2016, aufgerufen am 26.10.2022.

⁴ Achievers: How to Motivate Employees: 13 Simple Ways, aufgerufem am 26.10.2022.

Bilder von fauxels, Polina Zimmerman und Mikhail Nilov via Pexels.