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Tipps für einen guten Schulstart nach den Ferien

Zurück in die Schule, ohne Druck und Stress

Tipps für einen guten Schulstart nach den Ferien

MagazinBildungGuter Schulstart nach den Ferien

🕐 LESEZEIT ≈ 7 min.

Lang wach bleiben, ausschlafen und den Tag einfach auf sich zukommen lassen: In den Ferien läuft vieles anders als in der Schulzeit. Deshalb kann die Umstellung von Ferien- auf Schulzeit für Kinder und ihre Eltern eine echte Herausforderung werden. Doch mit etwas Vorbereitung gelingt ein guter Schulstart nach den Ferien – ohne Druck, Hektik und Stress.

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Warum der Schulstart nach den Ferien manchmal so schwerfällt

Sechs Wochen Ferien sind viel Zeit, aber jedes Jahr wieder schneller vorbei, als man sich vorstellen kann. Dann heißt es für Kinder und Jugendliche wieder „Back to School“ – wieder früh aufstehen, stillsitzen, aufmerksam sein und Hausaufgaben machen. Manchmal warten sogar eine neue Klasse, neue Lehrkräfte oder unbekannte Fächer auf die Schüler*innen – was bei einigen für Vorfreude sorgt, bei anderen vielleicht für Unbehagen.

Auch die Eltern ändert sich der Alltag. Brotdosen wollen gefüllt, Schulwege organisiert, Termine koordiniert werden. Das kann ein Stressfaktor sein, der sich auf die ganze Familie auswirkt und den Schulstart zusätzlich belastet. Niemand muss über Nacht vom Ferien- in den Schulmodus wechseln. Mit diesen Tipps könnt ihr euch Schritt für Schritt auf den Schulstart vorbereiten.

Tschüß Kindergarten, hallo Schule!

Ups, falsch hier? Du suchst Tipps, wie man den ersten Schultag nach der Einschulung plant. In unserem Ratgeber findest Du alles rund um einen gelungenen Schulanfang.

Back to school: Wie der Schulstart nach den Ferien besser gelingen kann

Der Schulstart nach den Ferien kann für alle zu einer Belastungsprobe werden, weil er nach der Ferienzeit eine große Umstellung bedeutet. Damit schlechte Laune erst gar nicht aufkommt, könnt Ihr Euch an unsere Tipps für einen guten Schulstart nach den Ferien halten.

1. Bereite alles für den Schulstart vor

Mit dem näher rückenden Schultag stehen einige Aufgabe auf der To-do-Liste. Hat man alle Schulmaterialien? Passen die Turnschuhe noch? Und gab es schon Nachrichten auf der Schulplattform? Beginnt am besten ein bis zwei Wochen vor dem ersten Schultag mit den Vorbereitungen. So verteilt sich die Organisation und der letzte Ferientag endet nicht zwischen Einkaufslisten und verschwundenen Federmäppchen.

Gemeinsam könnt Ihr:

  • die Materialliste der Schule prüfen,
  • Hefte, Stifte und andere Schulsachen zusammensuchen,
  • Schulranzen und Sporttasche packen,
  • Stundenplan und Schulweg besprechen,
  • E-Mails oder Nachrichten auf der Schulplattform lesen und
  • kontrollieren, ob Kleidung und Sportsachen noch passen.

Geht die Aufgabenlisten gemeinsam an, denn auch Kinder und Teenager können einiges übernehmen. Wer selbst Hefte sortiert oder die Schultasche packt, startet nicht nur besser vorbereitet, sondern übernimmt auch Verantwortung.

2. Kommt langsam in gewohnte Routinen zurück

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Gestern konnte man noch ausschlafen, heute klingelt der Wecker um 6 Uhr: Findet der Wechsel von der Ferien- in die Schulzeit zu plötzlich statt, ist schlechte Laune fast vorprogrammiert. Versucht deshalb, bereits in den letzten Ferienwochen zurück in die gewohnten Routinen zu kommen und Schlafens- und Aufstehzeiten bereits einige Tage vor Schulbeginn schrittweise anzupassen.

Das Prinzip ist einfach: Jeden Tag geht es ein kleines Stück zurück in Richtung Schulrhythmus. Morgens helfen Tageslicht, Musik und ein gemeinsames Frühstück dabei, wach zu werden. Abends darf es dafür etwas ruhiger werden – möglichst ohne Screentime an Fernsehern, Smartphones oder Spielekonsolen.

Auch den Ablauf am Morgen könnt ihr vorher einmal testen:

  • Wann müssen alle aufstehen, damit es nicht hektisch wird?
  • Wie viel Zeit braucht ihr für Frühstück und Anziehen?
  • Wer muss wann aus dem Haus? Wann fährt der Bus?

Es geht nicht um eine perfekte Generalprobe, aber um einen Testlauf, der zeigt, an welchen Stellen am ersten Morgen noch Chaos drohen könnte. Mehr praktische Tipps für gesunde Routinen findet Ihr in unserem Ratgeber.  

3. Weckt Vorfreude auf den Schulstart

Für einen guten Schulstart nach den Ferien muss nicht die gesamte Ausstattung erneuert werden. Oft reicht eine Kleinigkeit aus, um Lust auf den Schulanfang zu machen. Vielleicht darf sich das Kind einen neuen Rucksack, eine Trinkflasche oder eine Brotdose aussuchen. Gestaltet Ihr die Produkte mit dem Lieblingsmotiv oder dem eigenen Namen, wird es sogar zu einer kleinen gemeinsamen Aktivität.

Noch wichtiger als neue Schulsachen ist aber der Blick auf das, was nach den Ferien wartet: Freund*innen wiedersehen, spannende Fächer kennenlernen oder endlich wieder in der Schul-AG mitmachen. Sprecht darüber, worauf das Kind sich freut – und nicht nur, ob es schon für die Schule vorbereitet ist.

4. Rettet etwas Ferien in den Schulalltag

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Was hat die Ferienzeit zu etwas Besonderem gemacht? Morgens gemeinsam frühstücken, nachmittags ein Eis essen gehen oder ins Freibad gehen? Mit dem Schulstart muss nicht alles verschwinden, was die Ferien schön gemacht hat. Überlegt gemeinsam, welche kleinen Rituale Ihr gerne behalten möchtet. Nicht jedes Ferienritual passt in eine volle Schulwoche – aber eines vielleicht schon. So fühlt sich das Ferienenede weniger wie eine Vollbremsung an – und es entstehen Aktivitäten, auf die sich alle während der ersten Schulwoche freuen können.

Neues Schuljahr, neues Teamgefühl

Beginnt nach den Ferien auch eine neue AG, plant Ihr eine Abschlussfahrt oder eine gemeinsame Klassenaktion? Mit individuell gestalteten Shirts, Hoodies oder Turnbeuteln könnt Ihr zeigen, was euch als Gruppe verbindet. Bei TeamShirts gestaltet Ihr passende Teamwear mit eurem Namen, Logo oder einem gemeinsamen Motiv.

Teamwear für Schule und Freizeit

5. Sprecht über Vorfreuden und Sorgen

Nicht jedes Kind freut sich auf den Schulstart. Hinter fehlender Vorfreude und schlechter Laune können ganz unterschiedliche Gedanken stecken: eine schwierige Klassensituation, Angst vor einem neuen Fach oder einer neuen Lehrkraft, Leistungsdruck oder Sorgen, nach den Ferien keinen Anschluss mehr zu finden. Sprecht deshalb miteinander und sprecht Fragen an wie

  • Worauf freust Du Dich?
  • Was wird vermutlich anstrengend?
  • Gibt es etwas, das Dir Sorgen macht?
  • Was würde Dir den ersten Tag leichter machen?

Nicht für jedes Problem braucht es sofort eine Lösung. Manchmal hilft es Kindern schon, wenn ihre Gefühle ernst genommen werden. Bleiben Ängste bestehen oder werden sie stärker, kann ein frühzeitiges Gespräch mit der Klassenleitung oder einer schulischen Beratungsstelle sinnvoll sein.

6. Sorgt für einen Ausgleich zum Schulalltag

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In den Ferien bleibt oft mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, kreative Projekte und (spontane) Treffen mit anderen Kindern. Mit dem Schulstart muss nicht all das auf der Strecke bleiben – und eine passende Freizeitaktivität kann einen guten Ausgleich zu Unterricht und Hausaufgaben schaffen.

Ob Fußballverein, Tanzkurs, Musikschule, Theater-AG oder Pfadfindergruppe: Entscheidend ist, dass die Aktivität wirklich zum Kind passt und Spaß macht. Schnupperstunden helfen dabei, verschiedene Angebote ohne langfristigen Druck auszuprobieren.

Achtet aber darauf, nicht direkt jede freie Stunde zu verplanen. Kinder brauchen neben Schule und Hobbys auch Zeit zum Spielen, Entspannen – und manchmal einfach zum Nichtstun.

Noch auf der Suche nach einem passenden Hobby? In unserem Ratgeber findet ihr Ideen und Tipps für außerschulische Aktivitäten. 

7. Lasst es in den ersten zwei Wochen langsam angehen

Ein guter Schulstart nach den Ferien bedeutet nicht, dass am ersten Tag und in der ersten Woche bereits alles wie geschmiert laufen muss – oder jeder Tag mit einem Nachmittagsprogramm endet. Haltet die ersten Tage nach Möglichkeit etwas freier, damit Zeit zum Erzählen, Ankommen und Ausruhen bleibt. Checkt miteinander ein: Was läuft gut? Was war anstrengend? Und was können wir nächste Woche einfacher machen? Auch kleine Pannen gehören dazu: Ein vergessenes Heft, ein verschlafener Morgen oder eine unangetastete Brotdose machen noch keinen schlechten Schulstart. Bis alle Abläufe wieder sitzen, darf es ein bisschen dauern.

Gemeinsam ins neue Schuljahr starten

Ein guter Schulstart nach den Ferien hängt nicht von einer perfekt abgehakten To-Do-Liste ab. Viel wichtiger ist, dass sich die neuen Abläufe nach und nach einspielen und Kinder wissen: Ich muss das nicht allein schaffen. Bereitet vor, was sich vorbereiten lässt, sprecht miteinander und lasst Platz für kleine Ferienmomente. So kann aus einem sonst hektischen Endferienmarathon ein Schulstart werden, der sich für alle gut anfühlt.

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